Donnerstag, 29. September 2016

In vier Stunden, ist das ok?

Als ich am Mittwoch, dem 21. September wieder einmal wie jeden Mittwoch um 15:30 Uhr den Staff unterrichte, bekam ich einen Anruf von unserem Mentor.
Er teilte mir mit, dass wir einfach mal ganz spontan heute Abend um 10:00 Uhr nach Vientiane müssen, da die Sache mit dem Visum wie schon ein bisschen befürchtet sich zu den beiden Vorjahren nicht sehr verbessert hat. Das Gute an der ganzen Sache war jedoch, dass wir alle anderen Freiwilligen aus Laos wiedersehen konnten. Naja nicht ganz alle, da eine Mitfreiwillige aus gesundheitlichen Gründen das Jahr jetzt schon leider abbrechen musste. Die Busfahrt nach Vientiane war ziemlich anstrengend, da sie zum einen 9 Stunden gedauert und zum anderen da die ganze Zeit laotische und thailändische Musik aus den Lautsprechern des Busses dröhnte und uns den Schlaf etwas verwehrt hat. Als wir dann um 5:00 Uhr morgens beim Busbahnhof in Vientiane ankamen, nahmen wir uns noch ein Tuk Tuk um damit zur GLAD (german lao association of development) zu fahren, in der die mittlerweile nur noch 3 Freiwilligen aus Vientiane wohnen.
Am Morgen des Donnerstags sind wir dann erstmal in ein französisches Café, um dort mit allen zu frühstücken. Man das hat mal wieder gut getan etwas anderes als Reis oder Nudelsuppe am morgen zu verspeisen. Den Nachmittag über haben wir unsere Erfahrungen ausgetauscht und Karten gespielt. Am Abend sind wir dann zur LYU vor Ort gelaufen, da uns die Koordinatorin vor Ort eigentlich abholen sollte, um mit uns über die Grenze zu fahren. Dort angekommen, teilte uns eine Mitarbeiterin mit, dass Frau Sengtaphone, die Koordinatorin, schon nach Hause gefahren sei. Auch gut... Wir sind dann einfach mit einem Tuk Tuk zum Abendmarkt gefahren um dort nach Möglichkeit etwas einzukaufen.
Freitagmorgen ging ich mit Franzi, Lucie, Marieke und Pia zum That Luang, um ihn aus nächster Nähe einmal sehen zu können. Leider ist dieser jedoch zur Zeit in einem Eisengerüst eingekleidet, deswegen habe ich im Moment noch kein tolles Foto davon. Unterwegs rief mich Frau Sengtaphone dann an, dass wir um 12:30 Uhr bei der GLAD abgeholt werden, um den Grenzübergang durchzuführen. Wie das abgelaufen ist, berichte ich in einem weiteren Eintrag.
Samstag gingen wir alle meinem Wunsch nach den Buddha Park zu besuchen und dort ein Picknick zu machen. Sachen dafür kauft man meistens ziemlich billig an Ständen am Straßenrand und nimmt es dann mit. Wir kauften uns also ein kleines Festmahl zusammen und fuhren mit dem Bus zum Park. Obwohl der Park gut 15 km vom Zentrum entfernt liegt, ist man mit 60 Cent für die Busfahrt sehr gut bedient. An diesem Abend sind wir dann nochmal auf den Abendmarkt gegangen.

Am Sonntag mussten einige Leute noch Passbilder für ihre Visa machen. Danach gingen wir zum Essen in ein Restaurant, in dem man für 25.000 Kip, umgerechnet 2,50€, ein vegetarisches Buffet genießen konnte. Also so voll all you can eat und so. Mit vollem Magen gingen wir noch kurz in einem D-Mart, der sehr an eine Metro bei uns erinnert, einkaufen. Anschließend verabschiedeten wir uns von allen anderen und fuhren zur nördlichen Busstation. Von dort aus stiegen wir zusammen mit den Freiwilligen aus Pakxan in den Bus, der nach Norden fährt und kehrten nach Thakhek zurück.

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