Als
ich am Mittwoch, dem 21. September wieder einmal wie jeden Mittwoch
um 15:30 Uhr den Staff unterrichte, bekam ich einen Anruf von unserem
Mentor.
Er teilte mir mit, dass wir einfach mal ganz spontan heute
Abend um 10:00 Uhr nach Vientiane müssen, da die Sache mit dem Visum
wie schon ein bisschen befürchtet sich zu den beiden Vorjahren nicht
sehr verbessert hat. Das Gute an der ganzen Sache war jedoch, dass
wir alle anderen Freiwilligen aus Laos wiedersehen konnten. Naja
nicht ganz alle, da eine Mitfreiwillige aus gesundheitlichen Gründen
das Jahr jetzt schon leider abbrechen musste. Die Busfahrt nach
Vientiane war ziemlich anstrengend, da sie zum einen 9 Stunden
gedauert und zum anderen da die ganze Zeit laotische und
thailändische Musik aus den Lautsprechern des Busses dröhnte und
uns den Schlaf etwas verwehrt hat. Als wir dann um 5:00 Uhr morgens
beim Busbahnhof in Vientiane ankamen, nahmen wir uns noch ein Tuk Tuk
um damit zur GLAD (german lao association of development) zu fahren,
in der die mittlerweile nur noch 3 Freiwilligen aus Vientiane wohnen.
Am
Morgen des Donnerstags sind wir dann erstmal in ein französisches
Café, um dort mit allen zu frühstücken. Man das hat mal wieder gut
getan etwas anderes als Reis oder Nudelsuppe am morgen zu verspeisen.
Den Nachmittag über haben wir unsere Erfahrungen ausgetauscht und
Karten gespielt. Am Abend sind wir dann zur LYU vor Ort gelaufen, da
uns die Koordinatorin vor Ort eigentlich abholen sollte, um mit uns
über die Grenze zu fahren. Dort angekommen, teilte uns eine
Mitarbeiterin mit, dass Frau Sengtaphone, die Koordinatorin, schon
nach Hause gefahren sei. Auch gut... Wir sind dann einfach mit einem
Tuk Tuk zum Abendmarkt gefahren um dort nach Möglichkeit etwas
einzukaufen.
Freitagmorgen
ging ich mit Franzi, Lucie, Marieke und Pia zum That Luang, um ihn
aus nächster Nähe einmal sehen zu können. Leider ist dieser jedoch
zur Zeit in einem Eisengerüst eingekleidet, deswegen habe ich im
Moment noch kein tolles Foto davon. Unterwegs rief mich Frau
Sengtaphone dann an, dass wir um 12:30 Uhr bei der GLAD abgeholt
werden, um den Grenzübergang durchzuführen. Wie das abgelaufen ist,
berichte ich in einem weiteren Eintrag.
Samstag
gingen wir alle meinem Wunsch nach den Buddha Park zu besuchen und
dort ein Picknick zu machen. Sachen dafür kauft man meistens
ziemlich billig an Ständen am Straßenrand und nimmt es dann mit.
Wir kauften uns also ein kleines Festmahl zusammen und fuhren mit dem
Bus zum Park. Obwohl der Park gut 15 km vom Zentrum entfernt liegt,
ist man mit 60 Cent für die Busfahrt sehr gut bedient. An diesem
Abend sind wir dann nochmal auf den Abendmarkt gegangen.
Am
Sonntag mussten einige Leute noch Passbilder für ihre Visa machen.
Danach gingen wir zum Essen in ein Restaurant, in dem man für 25.000
Kip, umgerechnet 2,50€, ein vegetarisches Buffet genießen konnte.
Also so voll all you can eat und so. Mit vollem Magen gingen wir noch
kurz in einem D-Mart, der sehr an eine Metro bei uns erinnert,
einkaufen. Anschließend verabschiedeten wir uns von allen anderen
und fuhren zur nördlichen Busstation. Von dort aus stiegen wir
zusammen mit den Freiwilligen aus Pakxan in den Bus, der nach Norden
fährt und kehrten nach Thakhek zurück.
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